Die unschätzbaren Anti-Aging Vorzüge von Kurkuma

Currygerichte sind ein fester Bestandteil der indischen Küche. Doch nur wenige wissen, dass das Curry nicht als fertiges Gewürz existiert, sondern dass es sich dabei um eine Gewürzmischung ohne festes Rezept handelt. Seine Zutaten können abweichen, genauso wie die Zusammensetzung der eingesetzten Gewürze, denn Curry ist in der Tat eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen (1).

Ein Gewürz darf bei der Herstellung von Curry jedoch nicht fehlen. Kurkuma mit seinem charakteristischen Geschmack und mit seiner leuchtend orangegelben Farbe ist ein unverzichtbarer Bestandteil. Dieses Gewürz wird aus dem getrockneten und pulverisierten Wurzelstock der Curcuma longa gewonnen und zaubert nicht nur schmackhafte Gerichte, sondern hat ebenfalls eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Bekämpfung von oxidativem Stress

Um die Wirkung von Kurkuma zu verstehen, muss man zunächst den Prozess begreifen, den Kurkuma bekämpft: Die Oxidation.

Bestimmte Faktoren wie Stress, intensive körperliche Betätigung, unausgewogene Ernährung und sogar der Sauerstoff tragen in unserem Körper zur Entstehung von Molekülen bei, die statt zwei Atomen nur über ein Atom verfügen: die freien Radikale. Der Verlust dieses Elementarteilchens setzt eine Kettenreaktion in Gang, die zur Zersetzung der Moleküle führt. Freie Radikale können zu vorzeitiger Hautalterung führen: Hormonstörungen, DNA-Schäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungskrankheiten, rheumatische Erkrankungen oder Krebserkrankungen (2) sind die Folge.

Sobald das Vorkommen dieser oxidativen Substanzen die Belastbarkeit der Zelle übersteigt, spricht man von oxidativem Stress. Um im Körper ein gesundes Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, muss man ihm Wirkstoffe zuführen, die Angriffe freier Radikale bzw. bereits deren Entstehung verhindern können: die Antioxidantien (2).

Die Pflanzenwelt ist eine unerschöpfliche Quelle. Eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung führt dem Körper viele Substanzen zu, die als Radikalenfänger wirken. Der antioxidative Wert von Lebensmitteln wird mit dem sogenannten ORAC-Wert gemessen (Oxygen Radical Absorbance Capacity).  Kurkuma verfügt über einen sehr hohen Gehalt an Antioxidantien: 159 277 μmol TE/100 g, d.h. der 10fache Gehalt verglichen mit einer Nuss oder einer Mandel (3).  

Kurkuma ist ein hochwirksames Antioxidans.

Die bioaktiven Bestandteile von Kurkuma sind die Polyphenole und Kurkuminoide, die hauptsächlich aus Kurkumin bestehen, welches der hauptsächliche Geschmacksträger ist (4).

Das Kurkumin, das auch Diferuloylmethan genannt wird, ist ein Antioxidans mit unterschiedlichen Eigenschaften:

  • entzündungshemmende Wirkung (5): Kurkumin moduliert verschiedene Signalmoleküle, welche die Zellaktivität koordinieren (6) und die Aktivierung des Nuklearfaktors Kappa B (NF-kB) verhindern, der bei der Entstehung entzündlicher Prozesse beteiligt ist (6,7) ;

  • antidiabetische Wirkung (4): Kurkuminoide verringern merklich den Glukosegehalt im Blut;

  • lipidsenkende Wirkung: Kurkumin erhöht das sogenannte gute Cholesterin (HDL) und verringert die Triglyceride (8);

  • krebshemmende Wirkung: Es wirkt antiproliferativ und immunomodulatorisch und verhindert somit die Entstehung, Vergrößerung und Entwicklung von Tumoren (9).

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Der große Nachteil der Kurkuminoide besteht in ihrer niedrigen biologischen Verfügbarkeit.  Aufgrund ihrer geringen Löslichkeit werden sie metabolisiert, bevor sie im Darm absorbiert werden können. Deswegen wird oft empfohlen, Kurkuma mit grünem Pfeffer (Piper nigrum) oder Langem Pfeffer (Piper longum) einzunehmen, damit das in ihnen enthaltene Piperin mit den Polyphenolen synergetisch wirken kann.

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Bibliographie

  1. http://www.lacuillere.com/articles/62-L-histoire-du-curry-un-plat

  2. Morelle, J. (2003). L'Oxydation des aliments et la santé. François-Xavier de Guibert

  3. Vanotti, A., & Speranza, M. (2009). Il paniere degli alimenti: Come nutrirsi in modo sano e gustoso. Springer Science & Business Media.

  4. Zhang et al. (2013) Curcumin and diabetes: a systematic review. Evid-Based Compl Alt Med Vol 2013, 16 pages.

  5. Priyadarsini (2014) The chemistry of curcumin: from extraction to therapeutic agent. Molecules 19: 20091-20112.

  6. Prasad et al. (2014) Recent Developments in Delivery, Bioavailability, Absorption and Metabolism of Curcumin: the Golden Pigment from Golden Spice. Cancer Res Treat 46(1):2-18.

  7. Dulbecco and Savarino (2013) Therapeutic potential of curcumin in digestive diseases. World J Gastroenterol 19(48): 9256-9270.

  8. Bone and Mills (2013) Principles and practice of phytotherapy. Elsevier.

  9. Rahmani et al. (2014) Curcumin: a potential candidate in prevention of cancer via modulation of molecular pathways.