Matcha - das japanische Elixier für Ihre Gesundheit

Abgesehen von gastronomischen Moden, die man in den Social Media erscheinen, oder auch von Trends, die von Prominenten gesetzt werden, wenn sie behaupten, etwas täglich zu sich zu nehmen, um perfekt auszusehen, muss man die hohen Nährwerteigenschaften dieses Tees in charakteristischer tiefgrüner Pulverform anerkennen, der als grüner Matcha-Tee bezeichnet wird.  

 Aus diesem Grund möchten wir in unserem Blog einige grundlegende Fragen beantworten, die Ihnen sicher aufkommen, nachdem Sie ihn kennengelernt haben: 

  • Was bedeutet Matcha? 
  • Oder was ist der grüne Matcha-Tee wirklich? 
  • Und Wie kann ich ihn trinken?

Matcha bedeutet auf japanisch wörtlich „gemahlener Tee“, aber nicht alle gemahlenen Tees sind Matcha-Tees. 

Der Unterschied besteht in seiner Zubereitung, da diese mehrere Wochen vor seiner Ernte (ca. 4 Wochen vorher) beginnt. In dieser Zeit werden die Teepflanzen abgedeckt, um sie vor der Sonne zu schützen. Damit wird ihr Wachstum verzögert und der Anstieg der Konzentration an Polyphenolen und Chlorophyll in den Blättern begünstigt. 

Nach der Ernte werden die Blätter zum Trocknen auf eine ebene Fläche gelegt, wo ihnen der Blattstiel und die Adern entfernt werden, bevor sie mit Stein- oder Granitmühlen so behutsam wie möglich gemahlen werden, um ihre Eigenschaften und ihren nuancenreichen und starken Geschmack nicht zu beeinträchtigen. 

Der grüne Tee hat zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften für unseren Körper, unter denen folgende hervorzuheben sind: Er ist eine ausgezeichnete Quelle an Antioxidantien, die dazu beitragen, unsere natürlichen Abwehrkräfte gegenüber freien Radikalen zu stärken, er sorgt für eine gute Verdauung, er verbessert die Konzentration und Aufmerksamkeit, trägt zum Gewichtsverlust wie auch zur Beihaltung des Gewichts bei, wenn man Diät macht usw. Bei einer Untersuchung1 verschiedener Teeproben wurde festgestellt, dass der grüne Matcha-Tee eine höhere Konzentration an Epigallocatechingallat (das im Grüntee am reichlichsten vorhandene und pharmakologisch aktive Catechin) enthält. Somit sind mehr gesundheitliche Vorteile geboten, da eine größere Menge phytochemischer Bestandteile eingebracht wird.

Somit ist der Matcha-Tee ein spezieller Grüntee in Pulverform, der für die traditionelle japanische Teezeremonie verwendet wird. Heutzutage kann man ihn jedoch auf zahlreiche köstliche Arten verzehren. 

Im Anschluss stellen wir vier einfache Rezepte vor, damit Sie unseren Matcha-Biogrüntee zuhause probieren können. 

  1. Chiapudding mit Matcha und Zimt

 

Diese Rezept kann vegan sein oder nicht (es hängt von der verwendeten Milch ab), es ist glutenfrei und vor allem ist es einfach zuzubereiten. Die einzige Bedingung besteht darin, dass es für den nächsten Tag zubereitet werden muss. Somit ist es eine ausgezeichnete Idee für das Frühstück, wenn man morgens nicht viel Zeit hat.

Zutaten:

  • 250 ml Milch (wir empfehlen vegetarische Milch, wie z. B. Mandelmilch).
  • 3 gehäufte Esslöffel POWDER BIO-CHIA-SAMEN.
  • 1 gehäufter Esslöffel POWDER BIO-CEYLON-ZIMTPULVER, um den besonderen Matcha-Geschmack zu versüßen und etwas dagegen zu wirken.
  • 1 Teelöffel POWDER BIO-MATCHA-GRÜNTEE.
  • Man kann beliebiges Obst als Topping hinzufügen, um dem Ganzen einen frischeren Hauch zu verleihen. 

Die Zubereitung ist sehr einfach: Man mischt alles mit einem Löffel in Joghurtgläsern ähnlichen Gläschen und stellt sie zum Abkühlen in den Kühlschrank. Wir empfehlen, die Chia-Samen umzurühren, damit sie bei der Wasseraufnahme nicht verklumpen.

  1. Matcha Vegan Pancakes 

Das ideale Frühstück für Wochenenden, weil man dann mehr Zeit hat, es gebührend zu genießen. Es sind die berühmten amerikanischen Pancakes, aber in einer gesünderen Variante, weil sie vegan sind und durch Matcha erst unwiderstehlich werden. 

Zutaten: 

Die Bananen in einer Schale mit einer Gabel kleindrücken und die Milch mit dem Hafermehl zu gleichen Teilen damit vermischen. Matcha und Zimt müssen zusammen dazu gegeben werden. Ein antihaftbeschichtete Pfanne erwärmen. Sobald sie heiß ist, gibt man die Mischung hinein, um einen schönen Pancake zu backen. Pancake umdrehen. Sobald er von beiden Seiten gebacken ist, kann er mit beliebigem Obst serviert werden. Wenn gewünscht, kann man auch etwas Agavensirup hinzufügen, damit er noch amerikanischer wird.

  1. Veganes Matcha-Eis

Mit dem Sommer bekommt man auch mehr Lust auf erfrischende Rezepte, die an heißen Abenden besonders gut bekommen. Aus diesem Grund stellen wir eine einfache Art vor, selbst Eis zuzubereiten, das sogar gesünder als herkömmliches Eis ist. 

Zutaten:

  • 3 gefrorene Bananen (wir empfehlen, sie vor dem Einfrieren in Stückchen zu schneiden).
  • 250 ml Kokosnussjoghurt. 
  • 50 ml Kokosnussmilch. 
  • 1 gestrichener Esslöffel POWDER BIO-MATCHA-GRÜNTEE.

 

Alle diese Zutaten in den Behälter des Stabmixers geben, der wenn möglich mit Eisfunktion ausgestattet sein soll. Durch die gefrorenen Bananen erzielt man die eisähnliche cremige Konsistenz. Je mehr Bananen man hinzufügt, umso steifer wird das Rezept. Als Topping kann man z. B. POWDER BIO-GOJI-BEEREN oder POWDER WEISSE BIOMAULBEEREN hinzufügen.

 

  1. Matcha-Tiramisu und Tofu

Als letztes Rezept stellen wir ein etwas komplizierteres vor, das diesen Sommer zum idealen Nachtisch für viele Gerichte werden kann. Tiramisu ist ein typisch italienisches Rezept, das mit Mascarpone und in Espresso getränkten Löffelbiskuits zubereitet wird. Dieses Rezept werden wir anpassen, indem wir Ihnen zeigen, wie man es anders machen kann. Anders bedeutet in diesem Fall gesünder und als Überraschung für den Gaumen. 

Man benötigt für eine mittelgroße Form:

  • 1 reife Avocado. 
  • 125 g Tofu. 
  • 60 ml Sojagetränk.
  • 1 Esslöffel Agavensirup. 
  • 1 Teelöffel Agar-Agar zum guten Eindicken. 
  • 100 g Haferflocken, wenn man keine Vanillelöffelbiskuits verwenden möchte. 
  • 1 gehäufter Esslöffel Kaffeepulver (den normalen Kaffee, den man zuhause verwendet).
  • 1 Esslöffel BIO-CEYLON-ZIMTPULVER, wenn man es noch süßer haben möchte.
  • 1 gehäufter Esslöffel POWDER BIO-MATCHA-GRÜNTEE.

 

 

Zunächst muss man den Kaffee mit den Haferflocken oder Löffelbiskuits vermischen. Dazu erwärmt man ca. 100 ml Wasser und fügt den Kaffee hinzu. Gut umrühren, bis er ganz dunkel wird. Den Boden in der gewählten Form auslegen und mit Kaffee begießen. Während der Kaffee aufgesaugt wird und abkühlt, bereitet man in einer anderen Form die Mischung vor. Avocado, Tofu, pflanzliches Getränk, Sirup, Agar-Agar und Matcha in die Form geben. Mit den Rührstäben des Mixers umrühren, bis alles gut vermischt ist. Stellt man beim Probieren fest, dass es nicht süß genug ist, kann man den Zimt hinzugeben. Die Mischung vorsichtig in die Form mit dem Boden geben und zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. 

Der krönende Abschluss dieses Rezeptes besteht darin, etwas Matcha als Dekoration darüber zu streuen. Die perfekte Nachspeise zum Genießen. 

(1) Weiss and Anderton (2003) Determination of catechins in matcha green tea by micellar electrokinetic chromatography. J Chromatography A 1011 (1-2): 173-180.